Worum geht´s?
Damit alle Mitarbeiter:innen über die nötige Handlungssicherheit und Sensibilität im Bereich Kinderschutz verfügen, sind regelmäßige und verbindliche Fortbildungsangebote zu den Bestandteilen des Schutzkonzepts unerlässlich.
Ziele der Fortbildungsangebote sind
- eine grundlegende Sensibilisierung für das Thema Kinderschutz,
- die Fähigkeit, mögliche Gefährdungen zu erkennen, und
- Handlungssicherheit für den Vermutungsfall zu gewinnen.
Regelmäßige Fortbildungen sowohl für neu eingestellte Mitarbeiter:innen, aber auch für alle schon länger beschäftigten Teammitglieder sind nötig, um eine gemeinsame Haltung im Team zu etablieren, die Inhalte des Schutzkonzepts kennen zu lernen bzw. diese immer wieder in Erinnerung zu rufen. Hierbei sind sowohl die hauptamtlichen und evtl. ehrenamtliche Mitarbeiter:innen einzubeziehen.
Wie geht´s?
Im Schutzkonzept finden sich die träger- bzw. einrichtungsspezifischen Regelungen zur nachhaltigen Sicherstellung der Qualifizierung aller Mitarbeiter:innen.
Grundsätzlich sollten Sie in Ihrer Kita sicherstellen, dass alle neuen Mitarbeiter:innen innerhalb des ersten Jahres nach Arbeitsantritt eine Fortbildung zu den Inhalten des Schutzkonzepts absolviert haben.
Bei der Fortbildungsplanung Ihrer Kita empfiehlt es sich, mindestens einmal jährlich eine Teamfortbildung für alle Mitarbeiter:innen ggf. mit externer/em Referent:in einzuplanen. Bei diesem Format können Sie alle Mitarbeiter:innen gemeinsam fortbilden und individuelle Rahmenbedingungen Ihrer Kita berücksichtigen.
Inhalte der Fortbildungen sind die Bestandteile des Schutzkonzepts, insbesondere - je nach Kenntnisstand Ihrer Mitarbeiter:innen - Verständigung über die Regeln eines grenzachtenden Umgangs mit den Kindern im Team (Verhaltenskodex), Gewalt- und Machtdynamiken, die Partizipation von Kindern und Eltern sowie der Umgang mit Beschwerden, das sexualpädagogische Konzept der Kita, Schulung zu den Abläufen im Verdachtsfall.