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    Herzlich willkommen im Raum für Inklusion,

    mit dem Online-Angebot "Raum für Inklusion" möchten wir Informationen zum Barrierenabbau in Kindertageseinrichtungen bereitstellen, damit jede Kita vor Ort dem Ziel der Inklusion ein Stück näherkommen kann. Am linken Rand finden Sie die Navigation, hier können Sie zwischen den verschiedenen Bereichen hin- und herwechseln. Sie finden hier schriftliche Informationen zum Barrierenabbau für die Bereiche Motorik, Sehen, Hören, Kommunikation, Verhalten & Kognition. Zusätzlich können Sie unsere jeweiligen Expert*innen per E-Mail kontaktieren, wenn Sie konkrete Fragen haben und erhalten in der Regel binnen einer Woche Antwort und bei Bedarf auch die Möglichkeit einer telefonischen Kurzberatung. Wir hoffen, dass die Plattform in der Praxis Türen öffnet und Wege ebnet!

    Ihr Raum für Inklusion Team am IFP

    Aktuelles: Aufgrund des großen Interesses an der Auftaktveranstaltung, die am 25.10.22 stattfand, ist ein weiterer Workshoptag im Dezember geplant (Informationen dazu finden Sie demnächst hier). Handouts und weitere Materialien zur Auftaktveranstaltung finden Sie ab sofort unter der Rubrik Materialien.

    Einleitung

    Autorinnen: Claudia Wirts & Monika Wertfein

    Ein Raum ist nicht einfach nur ein Raum, sondern immer auch Lebens- und Bildungsraum. Er wirkt auf das emotionale Wohlbefinden, er kann eine Umgebung zum Wohlfühlen, sich Geborgenfühlen sein oder im Gegensatz dazu Kälte und Distanz ausstrahlen. Räume können zum Erkunden und Entdecken anregen oder die Exploration der Kinder behindern.

    Garten mit rollstuhlgeeignetem Weg mit Blindenstockmarkierungen

    Abbildung 0.1: Rollstuhlgeeigneter Gartenweg mit Orientierungshilfen. Blindeninstitut München  (Foto:D. Weinmann)

    Während Barrieren für Menschen mit motorischen Einschränkungen oft bewusst sind (Rampen fehlen, Türen sind nicht breit genug für den Rollstuhl, Klinken und Lichtschalter zu hoch), sind die Barrieren für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen oder kognitiven Einschränkungen häufig nicht so leicht zu erkennen. Daher werden hier verschiedene Rubriken von Barrierefreiheit dargestellt, die man in Kindertageseinrichtungen optimieren kann. Und denken Sie nicht nur an die Kinder, die Sie in der Einrichtung betreuen, sondern auch an Personal und Eltern auch für die Erwachsenen in der Kita kann ein Barriereabbau wichtig sein.

    Die Perspektive wechseln – einen inklusiven Zugang finden

    Ein Rundgang durch die Einrichtung aus der Perspektive eines Kindes hilft uns Erwachsenen, sich kindliche Herausforderungen im Alltag bewusst zu machen und Einschränkungen beim selbständigen und freien Bewegen im Raum zu erkennen. Folgen Sie einem Kind mit besonderen Bedürfnissen (z.B. einem Krabbelkind, einem Kind im Rollstuhl oder mit einem Walker (Rollator), einem Kind mit Sehbehinderung, einem Kind mit Kleinwuchs) eine Weile und versetzen Sie sich in seine Lage. Sie erkennen und entdecken Gefahrenquellen, Hürden oder auch, welche Materialien zum Entdecken und Erforschen einladen. Reflektieren Sie im Anschluss, ob die für die Kinder erreichbare Materialauswahl geeignet ist und welche gefährdenden Materialien oder Barrieren Sie beseitigen können. Kann man in der Toilette einen Rollstuhl wenden? Gibt es spitze Kanten, an denen sich z.B. ein sehbehindertes Kind leicht stoßen kann oder können Wegmarkierungen und Haltegriffe angebracht werden? Versuchen Sie diese Hindernisse zu entdecken und zu minimieren (z.B. durch die Absicherung von Durchgangswegen oder das Freiräumen von Wendeplätzen für den Rollstuhl).

    Im Folgenden finden Sie Ideen und Anregungen gegliedert nach verschiedenen Bereichen, in denen Barrieren abgebaut werden können. Dies sind jedoch nur Beispiele und keine erschöpfende Liste, es gibt darüber hinaus zahlreiche weitere Maßnahmen, um bestehende Barrieren abzubauen und Chancen zur Teilhabe zu unterstützen.

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